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GmbH verkaufen · Exit-Strategie · Haftungsschutz

GmbH verkaufen mit Schulden – eine echte Alternative zur Insolvenz

Ist das überhaupt möglich? Ja – und es ist oft die bessere Lösung. Der Verkauf einer GmbH mit Schulden befreit Sie von Haftungspflichten, schützt Ihre Bonität und vermeidet die rechtlichen Konsequenzen einer Insolvenz. Voraussetzung: Sie handeln rechtzeitig.

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Grundsatzfrage

Worauf kommt es an beim Verkauf einer GmbH mit Schulden?

Der Verkauf einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) mit Schulden stellt eine komplexe und anspruchsvolle Angelegenheit dar, die von vielen Unternehmern als schwieriger Prozess angesehen wird. Es kann jedoch bestimmte Fälle geben, in denen es notwendig oder wünschenswert ist, eine GmbH mit Schulden zu verkaufen.

Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn ein Unternehmer sich aus einer Firma zurückziehen möchte oder wenn ein Unternehmen in finanzielle Schwierigkeiten gerät und eine Veräußerung der GmbH die beste Lösung ist. Der Verkauf einer GmbH mit Schulden erfordert eine umfangreiche Vorbereitung und Planung, um sicherzustellen, dass sowohl der Käufer als auch der Verkäufer ihre Interessen optimal wahrnehmen können.

Es ist wichtig, bei einem Verkauf der GmbH die Schuldenlage des Unternehmens genau zu analysieren und mögliche Risiken abzuschätzen. Darüber hinaus müssen sowohl rechtliche als auch finanzielle Aspekte beachtet werden, um sicherzustellen, dass der Verkaufsprozess reibungslos verläuft und alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt werden.

Um dies zu gewährleisten, raten wir dazu, sich von erfahrenen Experten zum Verkauf Ihrer verschuldeten GmbH beraten zu lassen. Wir bieten dafür die Möglichkeit einer kostenlosen Erstberatung.

Sanierung und Restrukturierung – GmbH verkaufen mit Schulden

Der Verkauf ist eine gute Alternative zur Insolvenz

So viel schon einmal vorneweg: Der Verkauf einer GmbH mit Schulden ist tatsächlich eine gute Alternative zur drohenden GmbH Insolvenz mit all ihren Fristen, Regeln und Haftungsrisiken für Geschäftsführer und Gesellschafter.

Timing ist entscheidend

GmbH verkaufen: Wie Sie vor der Insolvenz eine GmbH verkaufen trotz Schulden

Bevor Sie darüber nachdenken, Ihre GmbH mit Schulden zu verkaufen, müssen Sie prüfen, ob auf Ihr Unternehmen bereits folgende Insolvenzgründe zutreffen:

§ 17 InsO

Zahlungsunfähigkeit

Kann eine GmbH fällige Verbindlichkeiten nicht mehr bedienen, ist sie zahlungsunfähig. Nach Feststellung besteht Insolvenzantragspflicht innerhalb von 3 Wochen.

§ 19 InsO

Überschuldung der GmbH

Deckt das Vermögen der GmbH nicht mehr die fälligen Verbindlichkeiten und fehlt eine positive Fortführungsprognose, gilt sie als überschuldet. Antragspflicht innerhalb von 6 Wochen.

Maximal 21 Tage nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit – handeln Sie jetzt

Nach Feststellung der Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung sind Sie verpflichtet, für Ihre GmbH einen Insolvenzantrag zu stellen. Ihnen bleiben maximal 21 Tage Zeit. Reizen Sie diese Frist unnötig aus oder überschreiten Sie diese sogar, kann Ihnen der Vorwurf der Insolvenzverschleppung ins Haus stehen – mit unangenehmen rechtlichen Folgen.

Viel Zeit bleibt Ihnen also nicht, um bei einer finanziellen Krise eine Entscheidung zu treffen. Warten Sie daher nicht zu lange. Nutzen Sie die Möglichkeit, in einer kostenlosen Erstberatung mit einem unserer GmbH-Experten zu sprechen und gegebenenfalls einen entsprechenden Plan zum Verkauf Ihrer GmbH mit Schulden zu erarbeiten.

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Vorteile

Vorteile des GmbH-Verkaufs mit Schulden

Wenn Sie vor der Wahl stehen, Ihre GmbH mit Schulden zu verkaufen oder in die Insolvenz zu gehen, sind die Vorteile eines Firmenverkaufs nicht zu unterschätzen.

GmbH Krisen überstehen – Verkauf als Exit-Strategie

GmbH-Krise ohne Geschäftsführer-Risiken überstehen

Sobald der GmbH-Kauf notariell beglaubigt ist, sind Sie als ehemaliger Geschäftsführer relativ einfach von sämtlichen Haftungspflichten befreit. Ihre Kreditfähigkeit bzw. Bonität bleibt unbeeinträchtigt und es entstehen keine negativen Auswirkungen auf Ihre Reputation. Zudem entgehen Sie den oft unterschätzten zivilrechtlichen und strafrechtlichen Konsequenzen.

Wesentliche Vorteile im Überblick

  • Als ehemaliger Geschäftsführer sind Sie von allen Verpflichtungen entlastet
  • Ihre finanzielle Vertrauenswürdigkeit bleibt intakt
  • Keine negativen Auswirkungen auf die öffentliche Wahrnehmung Ihrer Person
  • Die Freiheit, ohne Altlasten einen neuen Anfang zu wagen
  • Zivil- und strafrechtliche Risiken sind nicht gegeben
  • Bonität bleibt für die nächsten Jahre unbelastet
  • Kein Schufa-Eintrag durch Insolvenzverfahren
Dem gegenüber: Die Insolvenz

Die Option der Insolvenz ist mit zahlreichen Nachteilen verbunden – langwieriges Verfahren, mögliche Reputationsschäden und Bonitätsverlust für bis zu 7 Jahre.

Ablauf

GmbH mit Schulden verkaufen: Der Ablauf

Eine GmbH – auch mit bestehenden Verbindlichkeiten – kann komplett übertragen werden. Für Verkäufer stellt der Verkauf einer GmbH mit Schulden oftmals eine rasche und stilvolle Exit-Strategie dar. Durch den Verkauf werden Geschäftsführer von bisherigen Verpflichtungen befreit. So lassen sich Haftungsrisiken und Ansprüche auf Schadenersatzforderungen vermeiden, die im Falle einer Regelinsolvenz aufgrund von Überschuldung auftreten könnten.

Es gibt eine Reihe interessierter Käufer, die durchaus am Kauf einer verschuldeten GmbH interessiert sind. So kann beispielsweise ein Investor mit ausreichendem Vermögen vom Kauf einer verschuldeten GmbH kurz vor der Insolvenz profitieren. Wichtig ist jedoch, dass Sie noch keine Insolvenz angemeldet haben. Prüfen Sie daher bei drohender Insolvenz unbedingt rechtzeitig Ihre Optionen.

Insolvenzverwaltung – GmbH Verkauf Ablauf

Option 1

Share Deal

Bei einem Share Deal werden die Geschäftsanteile der GmbH verkauft. Der Käufer übernimmt die gesamte Gesellschaft inklusive aller Rechte und Verbindlichkeiten. Der Verkäufer tritt vollständig aus der Gesellschaft aus.

Option 2

Asset Deal

Beim Asset Deal geht es um den Verkauf spezifischer Unternehmenswerte und nicht um die Übertragung von GmbH-Anteilen. Bestimmte Vermögensgegenstände, Verträge oder Geschäftsbereiche werden übertragen.

Für den Verkauf wird ein Abtretungsvertrag benötigt

Für den Verkauf der GmbH wird ein Abtretungsvertrag zwischen dem Käufer und dem Verkäufer abgeschlossen. Der gesamte Prozess wird individuell gestaltet und umfasst Phasen wie Vorbereitung, Käuferauswahl, Verhandlungen, Gesellschafterbeschluss, Vertragsunterzeichnung und Integration.

Ablauf des GmbH-Verkaufs Schritt für Schritt

1

Phase 1

Vorbereitung

Alle relevanten Dokumente werden zusammengestellt und aufbereitet, um den Unternehmenswert der GmbH korrekt zu bewerten. Schuldenlage und Risiken werden analysiert.

2

Phase 2

Käufersuche

Identifikation geeigneter Käufer aus unserem Netzwerk aus Investoren, Rechtsexperten und Steuerberatern. Diskretes Vorgehen zum Schutz Ihrer Reputation.

3

Phase 3

Verhandlungen

Diskussion und Festlegung von Kaufpreis, Eigentumsübertragung, Rechten und Pflichten sowie Fragen der Haftung und Gewährleistung.

4

Phase 4

Gesellschafterbeschluss

Formeller Beschluss der Gesellschafter zum Verkauf der GmbH-Anteile. Notarielle Beurkundung des Abtretungsvertrags.

5

Phase 5

Vertragsunterzeichnung

Notarielle Beglaubigung des GmbH-Kaufs. Ab diesem Zeitpunkt sind Sie als ehemaliger Geschäftsführer von sämtlichen Haftungspflichten befreit.

6

Phase 6

Integration & Übergabe

Ordnungsgemäße Übergabe des Unternehmens an den neuen Eigentümer. Sie können ohne Altlasten neu starten.

Rechtliche Grundlagen

Wann besteht eine GmbH-Insolvenz?

GmbH verkaufen vor Insolvenz – Rosenberg & Kollegen

Wenn eine GmbH nicht mehr wirtschaftlich arbeitet und in eine finanzielle Krise gerät, ist es wichtig zu erkennen, wann der Zeitpunkt für die GmbH-Insolvenz gekommen ist. Immer noch sind sich viele Geschäftsführer und Gesellschafter über die Folgen einer Insolvenz kaum bewusst.

Fakt ist – müssen Sie für Ihre GmbH Insolvenz anmelden, steht Ihnen ein langwieriges Verfahren bevor, das unter Umständen am Ende sowohl Ihre öffentliche Reputation schädigen als auch Ihre Bonität für die nächsten sieben Jahre zerstören kann.

Die zwei Insolvenzgründe

  • Zahlungsunfähigkeit – Kann eine GmbH fällige Verbindlichkeiten nicht mehr bedienen, ist sie zahlungsunfähig
  • Überschuldung – Deckt das Vermögen der GmbH nicht mehr die fälligen Verbindlichkeiten, gilt sie als insolvent
Drohende Zahlungsunfähigkeit: Recht, aber keine Pflicht

Bei drohender Zahlungsunfähigkeit besteht das Recht – aber nicht die Pflicht – einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens zu stellen. Die Überschuldung der GmbH führt auch dann nicht zu einer Insolvenzantragspflicht, wenn für das Unternehmen eine positive Fortführungsprognose besteht.

Was bedeutet die Insolvenzantragspflicht?

Nach den Vorgaben der Insolvenzordnung InsO sind Geschäftsführer einer GmbH in Deutschland verpflichtet, bei Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung spätestens innerhalb von drei Wochen einen Insolvenzantrag zu stellen. Jeder Geschäftsführer ist einzeln für diese Antragstellung verantwortlich.

Die besagte Dreiwochenfrist wird in der Praxis durch das Amtsgericht nur selten gewährt und ist nur unter speziellen Ausnahmefällen voll ausschöpfbar. Daher muss in den meisten Situationen unmittelbar nach Feststellung der Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung der Antrag auf Insolvenz gestellt werden.

Ist Ihre GmbH von Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung betroffen und ein Antrag für das Insolvenzverfahren wurde bereits gestellt, können Sie die GmbH nicht mehr verkaufen. Lassen Sie sich darum rechtzeitig beraten.

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Haftungsrisiken

Welche Haftungen für Geschäftsführer bestehen bei Insolvenz?

Immer wieder zeigt sich, dass Geschäftsführer oder Unternehmer nicht ausreichend Kenntnis über die Haftungsrisiken in Krisensituationen haben.

GmbH Insolvenz anmelden – Haftung Geschäftsführer

Persönliche Haftung bei Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit

Die Annahme, Geschäftsführer haften nur in Höhe der eingezahlten Stammeinlage für die GmbH ist grundlegend falsch. Geschäftsführer einer GmbH (oder UG sowie Vorstände einer AG, eines Vereins, Genossenschaft oder Stiftung) haften mit ihrem Privatvermögen, wenn sie bei Eintreten der Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung unerlaubte Zahlungen leisten oder wichtige Zahlungen unterlassen.

Diese Tatsache sorgt nicht selten für eine persönliche Insolvenz von Geschäftsführern. Häufig erfolgt dadurch ein Eintrag in die Schufa und somit ist die Bonität für 7 Jahre dahin.

Das zweispurige System der Insolvenzverschleppungshaftung

  • Erstattungspflicht für nach Insolvenzreife geleistete Zahlungen gemäß § 15b InsO
  • Schadensersatz für die Verletzung der Insolvenzantragspflicht gemäß § 15a InsO
Besonders im Hinblick auf eine drohende Insolvenz verändert sich die Lage drastisch

Geschäftsführer haften unter Umständen sogar mit ihrem Privatvermögen. Der GmbH-Verkauf befreit Sie von dieser Gefahr – vorausgesetzt, Sie handeln vor Stellung des Insolvenzantrags.

Vergleich

Was ist die bessere Lösung: GmbH löschen oder verkaufen?

Der Verkauf einer verschuldeten GmbH bringt gegenüber einer GmbH-Löschung inkl. Liquidation einige Vorteile mit sich.

✔ GmbH verkaufen

  • Schnell und diskret – keine öffentliche Bekanntmachung
  • Keine Fristen und Sperrjahre einzuhalten
  • Bonität und Reputation bleiben unberührt
  • Sofortige Befreiung von allen Haftungspflichten
  • Imagevorteil gegenüber Liquidation oder Insolvenz
  • Einfachster Weg zur Lösung von GmbH-Problemen

✗ GmbH liquidieren

  • Gesetzlich streng geregelt gemäß § 60 ff. GmbHG
  • Beschluss mit mindestens 3/4 der Stimmen erforderlich
  • Vorgang wird öffentlich bekannt (Handelsregister, Hinweis in allen Unterlagen)
  • Vorgeschriebenes Sperrjahr – Verfahren dauert über 1 Jahr
  • Umfangreiches Verfahren mit vielen Formalitäten
  • Bei GmbH mit Schulden besonders langwieriger Prozess

Die Löschung einer GmbH aus dem Handelsregister und damit die Beendigung der Existenz der GmbH setzt die Auflösung und Liquidation der GmbH voraus. Da es sich auch hier – genau wie beim Verkauf einer GmbH – um einen komplizierten Rechtsprozess handelt, ist in beiden Fällen das Hinzuziehen von Experten angeraten, um Haftungsrisiken und andere Stolperfallen zu umgehen.

GmbH verkaufen statt liquidieren: Vorteile der GmbH-Übernahme

Der Verkauf der GmbH stellt im Gegensatz zur Löschung oder Liquidation eine schnelle und einfache Alternative dar, um Ihre GmbH-Probleme auf einen Schlag zu lösen. Wir übernehmen Ihre GmbH – und Sie sind mit einem Mal alle Sorgen los und aus allen Pflichten entlassen.

Übrigens: Anders als bei der Liquidation oder Auflösung der Gesellschaft bietet der Kauf einer GmbH trotz Schulden einen Imagevorteil. Sie haben sich in den vergangenen Jahren wahrscheinlich ein gutes Image in der Branche und eine passable Bonität aufgebaut. Beides könnte durch eine Liquidation deutlich Schaden nehmen.

Nicht zu vergessen ist der zeitliche Vorteil durch den erfolgreichen Verkauf Ihrer GmbH. Hier gibt es keine Fristen und Sperrjahre einzuhalten. Gerne stehen wir Ihnen dafür mit unserem großen Netzwerk aus Rechtsexperten und Steuerberatern zur Verfügung.

Bitte beachten:

Egal, für welche Lösung Ihrer GmbH-Probleme Sie sich entscheiden – hat die Geschäftsführung in der Vergangenheit Straftaten begangen oder Ordnungswidrigkeiten verübt, können wir Ihnen leider nicht mehr helfen.

Weitere Rechtsformen

Kommt der GmbH-Verkauf mit Schulden auch für andere Rechtsformen infrage?

Die Frage kann mit einem klaren „Ja“ beantwortet werden. Die Option, den Weg aus der Unternehmenskrise durch den Verkauf der Firma als Lösung zu wählen, kommt nicht nur für eine GmbH infrage. Andere Unternehmensformen haben ebenso die Möglichkeit, sich für diesen Weg zu entscheiden – darunter UG (haftungsbeschränkt), AG, GmbH & Co. KG und weitere Kapitalgesellschaften.

Möglich

GmbH

Gesellschaft mit beschränkter Haftung – der häufigste Fall.

Möglich

UG (haftungsbeschränkt)

Unternehmergesellschaft – die „kleine GmbH“ ist ebenfalls übertragbar.

Möglich

AG & weitere

Aktiengesellschaft, GmbH & Co. KG und andere Kapitalgesellschaften.

Unser Versprechen

GmbH-Probleme durch Verkauf oder Übernahme lösen

Wir lösen Ihre GmbH-Probleme schnell und zuverlässig – immer im jeweils gültigen rechtlichen Rahmen.

🛡️

Haftungsschutz

Schutz der Geschäftsführer vor vielfältigen Haftungsansprüchen

⚖️

Rechtssicherheit

Vermeidung von zivil- und strafrechtlichen Konsequenzen

Reputation & Bonität

Erhalt Ihrer öffentlichen Reputation und Kreditwürdigkeit

🔓

Befreiung

Befreiung der Geschäftsführer von zusätzlichen Risiken und Pflichten

🚀

Neuanfang

Chance auf einen unbelasteten, erfolgreichen Neuanfang

🤝

Großes Netzwerk

Zugang zu unserem Netzwerk aus Rechtsexperten und Steuerberatern

Eine GmbH mit Schulden kann sich zu einem zeit- und kostenaufwendigen Problem entwickeln

inkl. einem hohen Haftungsrisiko für die Geschäftsleitung durch eine mögliche Insolvenz. Wir helfen Ihnen dabei, das zu vermeiden und Ihre unternehmerische Unabhängigkeit zu bewahren.

Häufige Fragen

Was Geschäftsführer zum GmbH-Verkauf mit Schulden am häufigsten fragen

Kann man eine GmbH mit Schulden verkaufen?

Ja – eine GmbH kann auch mit bestehenden Verbindlichkeiten vollständig übertragen werden. Voraussetzung ist, dass noch kein Insolvenzantrag gestellt wurde. Der Verkauf ist eine gute Alternative zur Insolvenz und befreit den Geschäftsführer von Haftungspflichten.

Was ist der Unterschied zwischen Share Deal und Asset Deal?

Bei einem Share Deal werden die Geschäftsanteile der GmbH übertragen – der Käufer übernimmt die gesamte Gesellschaft inklusive aller Verbindlichkeiten. Beim Asset Deal werden nur bestimmte Vermögenswerte des Unternehmens verkauft, nicht die GmbH als solche.

Was passiert mit den Schulden beim GmbH-Verkauf?

Beim Share Deal gehen alle Verbindlichkeiten auf den Käufer über. Der Verkäufer wird nach notarieller Beurkundung von den Haftungspflichten befreit. Bonität und Reputation bleiben unbeeinträchtigt – zivil- und strafrechtliche Risiken entfallen.

Bis wann kann ich meine GmbH noch verkaufen?

Solange noch kein Insolvenzantrag gestellt wurde. Nach Feststellung der Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung haben Sie maximal 3 Wochen für den Insolvenzantrag. In dieser Zeit ist ein Verkauf noch möglich – handeln Sie daher sofort.

Ist der Verkauf besser als die Liquidation der GmbH?

In den meisten Fällen ja. Die Liquidation ist gesetzlich streng geregelt, dauert durch das vorgeschriebene Sperrjahr mindestens ein Jahr und macht den Vorgang öffentlich bekannt. Der Verkauf ist schneller, diskreter und schützt Bonität und Reputation.

Haftet der Geschäftsführer nach dem Verkauf noch?

Sobald der GmbH-Kauf notariell beglaubigt ist, sind Sie als ehemaliger Geschäftsführer von sämtlichen Haftungspflichten befreit. Ihre Bonität bleibt unbeeinträchtigt und es entstehen keine negativen Auswirkungen auf Ihre Reputation.

Weitere Alternative

Alternative: Insolvenz in Eigenverwaltung

Statt des Verkaufs kann auch eine Insolvenz in Eigenverwaltung der richtige Weg sein – die Geschäftsführung behält die Kontrolle und das Unternehmen wird unter eigener Regie saniert.

Insolvenz in Eigenverwaltung im Detail

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